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Über Christiane Brand und die Praxis

Im Jahr 1960 geboren wuchs ich mit den großen sozialen Bewegungen der siebziger und achtziger Jahre auf: der Frauenbewegung und der Umwelt- und Friedensbewegung.
Fragen nach einem neuen Zusammenleben von Menschen in Harmonie mit der Umwelt und Ideen zu veränderten Gemeinschaften in der Gesellschaft prägten mein Denken und meine Leidenschafen.
Im Studium der Biologie stellte ich fest, dass die reine Natur-Wissenschaft mir zur Erkenntnis nicht ausreicht.
So wurde ich 1988 Heilpraktikerin.
Die Philosophie und Lehre der Chinesischen Medizin ist mir seitdem eine Quelle der Inspiration wie auch das Leben mit dem Meer und auf See, das ich zeitweise zu meinem zweiten Beruf machte.

Seit 1997 arbeite ich in eigener Praxis mit verschiedenen Ansätzen der Chinesischen Medizin.
Meine Ausbildung erhielt ich in der Arbeitsgemeinschaft für Klassische Akupunktur und Chinesische Medizin (AGTCM), speziell im Ausbildungszentrum Nord (ABZ Nord).
Es folgten Weiterbildungen in Chinesischer Pharmakologie bei Angela Körfers und Barbara Kirschbaum, in Europäischer Kräuterheilkunde bei Eva Moosheim-Heinrich und Japanischer Akupunktur nach Kiiko Matsumoto bei David Euler.

Ich bin Mitfrau und Lehrende im Berufsverband für Heilpraktikerinnen LACHESIS e.V. sowie im ABZ Nord.
Seit einigen Jahren beschäftige ich mich außerdem mit der buddhistischen Lehre im Buddhistischen Zentrum Hamburg bei Sylvia Kolk und mit Ki-Aikido bei Denise Commandeur. (siehe Links)

 

Die Chinesische Medizin.

Die Chinesische Medizin (CM) fußt auf einem in Jahrtausenden gereiften Gedankensystem zum Verständnis der Kreisläufe der Natur.
Sie ist eine eigene Wissenschaft, die das Werden und Vergehen im Kosmos/Universum in seinem Spiegelbild, dem Menschen, begreift als einen ständigen Wechsel zwischen Aufbau und Abbau, Licht und Dunkelheit, Leben und Tod.
Ihr zentraler Begriff ist der Wandel, in der Außenwelt sichtbar z.B. durch den Kreislauf der Jahreszeiten oder das Zu- und Abnehmen des Mondes. In der Innenwelt des Menschen zeigt er sich bespielsweise im Zyklus der Frau besonders deutlich.
Im Licht dieses energetischen Verständisses können das Leben und die Gesundheit des Menschen sowie ihre Störungen bis ins Detail verstanden werden. Mit den Behandlungsmethoden der chinesischen Medizin, der Akupunktur, Kräutermedizin und Bewegungskunst (TaiChi, Qi Gong) ist es möglich, den Fluss der Energie (Qi) in Harmonie zu halten bzw. zu versetzen. So wird der Austausch und die Verbindung des Menschen mit der Natur klar und heilsam.

Der gängige Begriff „Traditionelle“ Chinesische Medizin (TCM) beschreibt eine in den 1950er Jahren unter Mao Tse-Tung zusammengestellte Kurz-Form der Chinesischen Medizin, die bei relativ rascher Erlernbarkeit die breite Anwendung von Techniken der Diagnose und Therapie möglich machte.
Sogenannte „Barfußärzte“ sollten das riesige Land China flächendeckend versorgen können, ohne viele Jahre die tieferen Aspekte der Medizin und Philosophie studieren zu müssen.
So stellt die TCM eine Vereinfachung der vielen Aspekte der Chinesischen Medizin (CM) dar.